Rick Riordan: Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane [Rezension]

Cover © Carlsen, Helge Vogt

Buchinformationen

TitelPercy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane
BandZusatzband
AutorRick Riordan
VerlagCarlsen Verlag
ÜbersetzungGabriele Haefs, Claudia Max
ISBN978-3-551-55683-7
Seitenzahl208
GenreContemporary Fantasy
Bewertung3,5 von 5 Sterne

Klappentext

Die Welten der alten Götter überlappen sich – und es gibt böse Mächte, die sich das zunutze machen wollen! Zum Glück treffen Percy und Annabeth angesichts der neuen Gefahren auf die Geschwister Kane, Nachkommen eines mächtigen Pharaos. Denn sie brauchen die Magie beider Welten, der griechischen und der ägyptischen, um das Böse abzuwehren. Neue Monster und ganz neue Abenteuer warten auf sie!

Meine Meinung

„Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane“ ist eine Sammlung von Geschichten aus dem Percy Jackson-Universum von Rick Riordan. Die drei Geschichten handeln von Fällen, in denen sich griechische und ägyptische Mythologie vermischen und Percy, Annabeth, Sadie und Carter zur Zusammenarbeit zwingen.

Das Buch teilt sich in drei Geschichten auf. In der ersten treffen Carter und Percy aufeinander und müssen sich um ein Krokodil kümmern, das etwas zu groß geworden ist und der Sohn von Sobek ist – dem ägyptischen Krokodilgott. Was mir an dieser Stelle sehr gut gefallen hat, ist, dass die beiden ziemlich verwirrt darüber sind, was der jeweils andere eigentlich ist. Zum Beispiel glaubt Percy am Anfang, dass Carter ein anderer Halbgott ist.

In der zweiten Geschichte treffen sich Sadie und Annabeth zum ersten Mal und schließen sich dann zusammen, um ihre ganz eigene Mission zu erfüllen. Sie spielt zeitlich nach der ersten.

In der dritten Geschichte bekämpfen die vier gemeinsam den bösen Magier Setne, der bereits aus den Kane-Chroniken bekannt ist. Diese Geschichte hat mir am besten gefallen, auch weil Setne ein sehr unterhaltsamer Bösewicht ist.

Der humorvolle Schreibstil von Rick Riordan ist einfach mit keinem anderen zu vergleichen! Selbst in den düstersten Momenten machen unsere Helden Witze, ohne dass die Situation auf die Schippe genommen wird. Das grenzt an Galgenhumor und ich liebe es!

Die Figuren sind auch alle so, wie man sie aus ihren Werken kennt. Für mich war Percy allerdings etwas verwirrend, weil ich zuletzt „Die Abenteuer des Apollo“ gelesen habe und er dort – in den wenigen Momenten, in denen er auftaucht – viel erwachsener ist als in dieser Novelle.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch ganz gut, aber nicht überragend. Es gab einige unterhaltsame Momente, aber die meiste Zeit hat es mich nicht abgeholt. Eigentlich war es mir etwas zu langweilig, zumal mir eigentlich nur die letzte Geschichte gefallen hat, nicht aber die anderen 2/3 des Buches. Für Fans des Riordan-Universums ist es aber auf jeden Fall lesenswert, und sei es nur, um alles zu kennen!

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑