
Buchinformationen
| Titel | Drei Magier und eine Margarita |
| Band | 1 von 8 |
| Autor | Annette Marie |
| Verlag | Second Chances Verlag |
| Übersetzung | Jeannette Bauroth |
| ISBN | 978-3-7341-6340-1 |
| Seitenzahl | 350 |
| Genre | Urban Fantasy |
| Bewertung | 4 von 5 Sterne |
Klappentext
Gefeuert, pleite, mit einem Bein in der Obdachlosigkeit – ich bin offiziell verzweifelt genug, um auf die Stellenanzeige für einen dubios klingenden Barkeeperjob zu antworten.
Die Gäste in diesem Pub sind irgendwie … speziell, und meine Probeschicht geht vom ersten Moment an den Bach runter. Doch statt mich hochkant rauszuschmeißen, bieten sie mir den Job an.
Wie sich herausstellt, ist der Pub eine Gilde. Und die drei attraktiven Typen, die ich mit einer Margarita überschüttet habe? Das sind Magier.
Offenbar ist eine Barkeeperin, die sich nichts bieten lässt, genau das, was diese Gilde braucht – oder es hat seine Gründe, dass niemand sonst hier arbeiten will. Für jemanden, der Magie bis eben für nicht existent gehalten hat, stecke ich jedenfalls plötzlich ganz schön tief drin …
Meine Meinung
„Drei Magier und eine Margarita“ von Annette Marie ist eine Urban Fantasy, die voller Magie und Humor steckt. Die Geschichte beginnt mit Tori, einer Frau, die sich in einer verzweifelten Lage wiederfindet – gefeuert, pleite und mit einem Bein in der Obdachlosigkeit. Doch ihr Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als sie einen Job als Barkeeperin in einem Pub annimmt, das sich als Magiergilde entpuppt.
Die Erzählung von „Drei Magier und eine Margarita“ weist in gewissem Maße Parallelen zum Anime bzw. Manga „Fairy Tail“ auf, insbesondere in der Art und Weise, wie sie verwebt ist. Beide Geschichten enthalten eine Welt voller Magie und Abenteuer, in der Charaktere mit übernatürlichen Fähigkeiten kämpfen und verbünden. In „Drei Magier und eine Margarita“ wird diese magische Welt jedoch durch die Alltagsrealität einer Bar in Vancouver verortet, was eine interessante Wendung darstellt. Die Protagonistin Tori navigiert durch ihre neue Umgebung mit einer Mischung aus Humor und Entschlossenheit, ähnlich wie die Charaktere in „Fairy Tail“, die ihre eigenen Herausforderungen meistern müssen.
Annette Marie verfügt über einen einzigartigen Schreibstil, der sich durch eine lockere und humorvolle Sprache auszeichnet. Sie bevorzugt es, die Leser nicht mit langatmigen Beschreibungen zu überhäufen, sondern sie direkt in die Interaktionen ihrer Charaktere zu ziehen. Ihre Dialoge sind lebendig und spiegeln die Persönlichkeiten der Figuren wider, während sie gleichzeitig die Handlung vorantreiben. Annette Marie weiß genau, wie man eine Geschichte erzählt, die sowohl unterhaltsam als auch nachdenklich macht.
Die Charaktere in „Drei Magier und eine Margarita“ sind das Herz des Buches. Sie sind nicht nur die treibende Kraft hinter der Handlung, sondern auch die Brücke, die die Leser in die Welt der Magie und Abenteuer führt. Jeder Charakter ist mit einer einzigartigen Persönlichkeit und einer eigenen Geschichte ausgestattet, die es dem Leser ermöglicht, sich mit ihnen zu verbinden und ihre Reise zu teilen. Annette Marie hat es geschafft, Figuren zu erschaffen, die lebendig und realistisch wirken, obwohl sie in einer Welt voller Zauber und Wunder leben. Ihre Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, was es den Lesern ermöglicht, ihre persönlichen Wachstumsprozesse zu verfolgen.
Besonders heraussticht die Protagonistin Tori. Ihre temperamentvolle und impulsive Natur bringt sie oft in Schwierigkeiten, doch es ist genau diese Art von Charakter, die die Leser fesselt. Tori ist nicht nur lebhaft und spontan, sondern auch schlagfertig – Eigenschaften, die ihr in der magischen Welt der Bar, in der sie arbeitet, zu einer unverzichtbaren Ressource werden. Ihre Schlagfertigkeit zeigt sich als eine Art Waffe, die ihr hilft, sich durch die Herausforderungen als nichtmagische Barkeeperin in einer magischen Welt zu kämpfen. Ihre Energie ist ansteckend und bringt eine frische Perspektive in die Geschichte.
„Drei Magier und eine Margarita“ erinnert zwar an das Gefühl von „Fairy Tail“, bietet jedoch auch einen einzigartigen Touch der Urban Fantasy. Es ist eine Mischung aus dem Bekannten und dem Neuen, die Leser sowohl vertraut als auch fasziniert macht. Ein kurzweiliger Roman, der sich bestens für zwischendurch eignet.