Kelly Cait: Das nasse Kätzchen [Rezension]

Cover © Kelly Cait

Buchinformationen

TitelDas nasse Kätzchen
Band1 von 3
AutorKelly Cait
Verlag
Übersetzung
ISBN979-8-3700-5662-8
Seitenzahl195
GenreUrban Fantasy
Bewertung4 von 5 Sterne

Klappentext

Mitten im strömenden Regen findet die Hexe Miranda eines Abends ein schneeweißes Kätzchen. Sie hebt es auf und nimmt es mit nach drinnen, ohne zu ahnen, womit sie es wirklich zu tun hat. Bald beginnt sie zu ahnen, dass etwas in der Welt der Magie schiefgelaufen ist. Zusammen mit dem Zauberer Nexus bemüht sie sich, herauszufinden, was – und vor allem wer – hinter den geheimnisvollen Ereignissen steckt.
Miranda kommt gefährlichen Gegnern in die Quere und dabei ist sie doch nur eine einfache Alltagshexe.
Aber weder sie noch ihre Widersacher haben mit der Entschlossenheit einer kleinen weißen Katze gerechnet.

Meine Meinung

„Das nasse Kätzchen“ ist der erste Band der Reihe Das Ipswich-Ereignis von der deutschen Autorin Kelly Cait. Es handelt sich um einen humorvollen und spannenden Fantasy-Roman, der die Geschichte von Miranda erzählt, einer Hexe, die eines Abends ein weißes Kätzchen im Regen findet und mit nach Hause nimmt. Doch das Kätzchen ist nicht, was es zu sein scheint, und Miranda gerät in ein magisches Abenteuer, das ihr Leben verändern wird.

Die Welt, in die Kelly Cait den Leser eintauchen lässt, ist ein alternatives England, in dem Hexen und Zauberer unter den Menschen leben und es sogar ganze Stadtviertel gibt, die nur von ihnen bewohnt werden. Die Handlung spielt hauptsächlich in der fiktiven Stadt Ipswich in der Nähe von London.
Ipswich ist ein Ort voller Magie, aber auch ein Ort, an dem normale Menschen zu Hause sind.

Der Stil der Autorin ist sehr leicht lesbar, bildhaft und zeichnet sich durch einen besonders ulkigen Humor aus, der für gute Unterhaltung sorgt. Sie arbeitet mit vielen Dialogen, die die Figuren lebendig und authentisch erscheinen lassen.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der Hauptcharaktere Miranda und Nexus erzählt und wechselt kapitelweise hin und her. Es gibt sogar Stellen aus der Sicht der weißen Katze, die ich persönlich sehr amüsant fand, weil sie so oft von Miranda und Nexus genervt ist, da diese oft ziemlich begriffsstutzig sind.

Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und einzigartig, was mir sehr gut gefallen hat. Die Dynamik zwischen ihnen ist sehr authentisch, denn trotz ihrer deutlichen charakterlichen Unterschiede kommen sie gut miteinander aus und schaffen es, gut zusammenzuarbeiten, ohne dass es zu großen Reibereien kommt. Von den Charakteren hat mir besonders Nexus gefallen, der ein ziemlicher Griesgram ist und oft sehr sarkastisch reagiert.

Im Großen und Ganzen ist „Das nasse Kätzchen“ ein gelungener Auftakt zu einer magischen Reihe, die durch ihre Kurzweiligkeit sehr leicht zu lesen ist. Wer Urban Fantasy und magische Krimis mag und eine humorvolle Erzählweise schätzt, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen!

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