
Buchinformationen
| Titel | Skandar und der Zorn der Einhörner |
| Band | 1 von 3 |
| Autor | A. F. Steadman |
| Verlag | Schneiderbuch |
| Übersetzung | Maren Illinger |
| ISBN | 978-3-505-15015-9 |
| Seitenzahl | 448 |
| Genre | Contemporary Fantasy, All-Age-Fantasy |
| Bewertung | 5 von 5 Sterne |
Klappentext
Wie jedes Jahr verfolgen alle das große Einhornrennen im Fernsehen und sind fasziniert von den monströsen und blutrünstigen Wesen, die gebändigt von ihren Reiterinnen und Reitern durch die Lüfte jagen und sich mit elementarer Magie aus Wasser, Luft, Erde und Feuer bekämpfen. Skandars Favorit siegt, wird aber kurz nach dem Rennen von einem mysteriösen Reiter auf einem wilden Einhorn entführt. Skandar nimmt kurz darauf selbst an der Aufnahmeprüfung auf der Einhorn-Insel teil und wird als Reiter ausgewählt. Doch sein Einhorn trägt die Markierung des verbotenen fünften Elements. Was, wenn Skandar gar nicht der Held in seiner Geschichte ist, sondern der Bösewicht?
Meine Bewertung
„Skandar und der Zorn der Einhörner“ von A. F. Steadman ist der Auftakt zur Skandar-Reihe und der erste Roman der Autorin. Er handelt von Skandar, der unbedingt ein Einhornreiter werden will, und seinem ersten Ausbildungsjahr als solcher.
Das Buch wird in der dritten Person aus der Sicht von Skandar erzählt. Der Schreibstil des Buches ist fesselnd und spannend, auch wenn es einige Seiten dauert, bis der Stein ins Rollen kommt. So wird man gut in die Welt eingeführt und es fällt leicht, alles zu verstehen. An der einen oder anderen Stelle hätte es zwar noch mehr Beschreibungen geben können, aber auch ohne diese kommt man gut durch den Roman.
Die Handlung ist für ein Jugendbuch recht komplex, aber nicht zu komplex, so dass junge Leser keine Probleme mit der Lektüre haben werden. Es werden auch einige interessante, tiefgründigere Themen angesprochen, wie z.B. psychische Krankheiten und Armut, aber der Fokus liegt mehr auf Freundschaft, Zugehörigkeit und natürlich dem Leistungsdruck, der während der Ausbildung herrscht. Dennoch erlebt man aus Kindersicht, wie der Vater von Skandar an Depressionen leidet und wie sich das ganze auf das Familienleben auswirkt oder den Umgang mit Panikattacken und Verlust.
Die Idee, dass Einhörner fleischfressende Bestien sind, die die Elemente beherrschen und nur durch einen Blutpakt zur richtigen Zeit von der richtigen Person gezähmt werden können und dann immer noch gefährlich sind, finde ich sehr gut. Das ist mal was anderes und gibt dem Ganzen eine düstere Note.
Die vier Hauptfiguren sind alle einzigartig und haben genügend Tiefe, um ihre Handlungen und Beweggründe nachvollziehen zu können. Das ist auch sehr gut auf das Alter abgestimmt, denn Skandar und seine Freunde sind alle erst 13 Jahre alt. Dementsprechend handeln sie auch aus kindlichen Motiven heraus.
Besonders gut hat mir gefallen, dass sie auch alle unterschiedlich sind und ganz verschiedene Stärken und Schwächen haben, was letztendlich dazu führt, dass sie sich als Team fast perfekt ergänzen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und gehört definitiv zu meinen Lese-Highlights. Das Setting, die Idee, der Schreibstil und die Charaktere des Buches sind sehr gut gelungen, die Geschichte ist spannend und fesselnd.
Fans von Percy Jackson, Harry Potter und Eragon werden es definitiv lieben – dabei ist egal, ob jung oder alt; dieses Buch ist für jeden etwas!
[unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
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