
Buchinformationen
| Titel | Engelslicht |
| Band | 4 von 4 |
| Autor | Lauren Kate |
| Verlag | cbt |
| Übersetzung | Michaela Link |
| ISBN | 978-3-570-31017-5 |
| Seitenzahl | 416 |
| Genre | Romantasy |
| Bewertung | 3 von 5 Sterne |
Klappentext
Luzifer will die Welt endgültig vernichten. Nur neun Tage bleiben Luce und Daniel, um seinen Plan zu vereiteln. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach drei unschätzbar wertvollen Reliquien. Sollten sie diese rechtzeitig zum Berg Sinai bringen, haben sie noch eine Chance. Doch die Zeit läuft ihnen davon und der letzte Kampf erfordert große Opfer, denn auch Engel können sterben …
Meine Meinung
„Engelslicht“ ist das große Finale der Fallen-Tetralogie. Luce, Daniel und ihre Freunde sind die Einzigen, die Luzifers Pläne durchkreuzen können. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Relikten, die nötig sind, um zu verhindern, dass die Geschichte ausgelöscht wird und von vorne beginnt. In all dem Trubel erfährt Lucinda endlich, was die ganze Welt vor ihr verheimlicht.
Der vierte Band ist wieder spannender als die beiden letzten, aber auch wirrer, da man über die himmlischen Mächte, die sich gegen die Gruppe stellen, nicht viel weiß und die Motive der handelnden Parteien nicht immer ganz nachvollziehen kann. Grundsätzlich hat man auch den Eindruck, dass die Autorin nicht wirklich einen Plan hatte, wie sie den Abschlussband gestalten wollte, und dann einfach drauflos geschrieben hat, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, was für ein Firlefanz dabei herauskommt.
Lucinda Price setzt ihre Geschichte als Mary Sue im letzten Band fort. Plötzlich kann sie die Grenzen der Sterblichkeit mit reiner Willenskraft überwinden. Ewig die Luft anhalten? Kein Problem. Nicht genug essen und trinken? Alles möglich, wenn man nur daran glaubt. Warum sie das kann, wird später erklärt, ist aber nicht ganz schlüssig, denn schließlich ist ihr Körper sterblich und damit an die Naturgesetze gebunden.
Es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass sie als Protagonistin auch die Schlüsselfigur der ganzen Handlung ist.
Das Ende der Reihe hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Viele würden es wahrscheinlich als hoffnungslos romantisch beschreiben, aber es macht im Rahmen der bisherigen Handlung keinen Sinn, vor allem weil ihre Liebe zu Daniel als unsterbliche Liebe beschrieben wird und das Ende nur bedingt damit zu tun hat. Dementsprechend sind das letzte Kapitel und der Epilog etwas eigenartig. Nichtsdestotrotz ist das Resultat natürlich ein Happy End, das sich die Hauptfiguren nach den Diskrepanzen der Vergangenheit wohl auch verdient haben.
Im Großen und Ganzen hat mich die Reihe jetzt nicht vom Hocker gerissen. Die Idee hinter der Serie gefällt mir sehr gut, nur mit der Umsetzung bin ich nicht so einverstanden. Die Hauptfiguren, vor allem Luce, gefallen mir nicht und sind mir persönlich zu wenig ausgearbeitet.
Empfehlenswert ist die Reihe auf jeden Fall für diejenigen, die sich für Engel begeistern können und eine seichte Liebesgeschichte mögen.
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