Laura Steven: Our Infinite Fates [Rezension]

Evelyn kann sich an jedes ihrer früheren Leben erinnern. Auch daran, dass sie in jedem einzelnen davon ihren 18. Geburtstag nicht erlebt hat – und schuld daran ist jedes Mal ihre große Liebe, der sie unerklärlicherweise nicht entrinnen kann. Nur dass sie ihr aktuelles Leben gerade sehr mag und, noch wichtiger, dass ihre Schwester sie für eine Knochenmarktransplantation braucht. Wenn sie ihre Schwester retten und den tragischen Verlauf ihrer Zeit und Raum überdauernden Liebesgeschichte aufhalten will, muss Evelyn: 1. die Person finden, die sie seit Jahrhunderten in jedem Leben jagt, 2. herausfinden, warum sie überhaupt gejagt wird, um den Fluch endlich zu brechen, und 3. um jeden Preis verhindern, dass sie sich wieder ineinander verlieben …

Maud Woolf: Die 13 Tode der Lulabelle Rock [Rezension]

Als der 13. Klon einer berühmten Filmschauspielerin hat Lulabelle Rock es nicht leicht. Schon weil sie kurz nach ihrer Geburt eine Pistole in die Hand gedrückt bekommt zusammen mit dem Auftrag, alle früheren Versionen ihrer selbst umzubringen, die in Bubble City unterwegs sind. Was als Marketing-Coup beginnt, nimmt als Killing-Spree seinen Lauf und verwandelt sich, Mord für Mord, in die Suche nach Antworten auf existenzielle Fragen. Was macht uns als Individuum aus? Wie kann man seine Freiheit finden, in einer Welt, in der jede Handlung vorherbestimmt zu sein scheint? Eins ist klar: Am Ende ihrer langen Reise durch die Nacht wird Lulabelle Rock nicht mehr dieselbe sein.

Neal Shusterman: Game Changer [Rezension]

Im Blitzlicht eines Footballspiels wird Ash in parallele Dimensionen katapultiert. Er verfügt auf einmal über die Macht, die Welt zu verändern. Und genau das tut er auch. Mit jeder Entscheidung verschieben sich die Regeln der Realität, er testet die Grenzen von Gut und Böse und stellt unsere aktuellen Werte und Normen auf den Kopf. Ausversehen führt er die Rassentrennung wieder ein, und das Schrecken nimmt seinen Lauf.

Karl Olsberg: Virtua [Rezension]

Weil er als Psychologe gescheitert ist, bewirbt Daniel sich bei dem Konzern Mental Systems, der führend in der Entwicklung künstlicher Intelligenz ist. Wider Erwarten bekommt er den Job – und ist gleich fasziniert von der virtuellen Welt, in die er eintaucht. Besonders beeindruckt ist er von Virtua, der neuesten Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Doch dann lernt er den Entwickler Chen kennen, der seine Vorgesetzten warnt, die KI sei unkontrollierbar. Als Chen nach einem Hackerangriff auf Virtua spurlos verschwindet, wird Daniel klar, dass die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht ...

Mason Coile: William [Rezension]

Henry, ein brillanter Robotikingenieur, hat die größte Entdeckung seiner Karriere gemacht. Es ist ihm gelungen, ein künstliches Bewusstsein zu schaffen, das er William tauft. Tagelang schließt er sich mit William auf dem Dachboden ein, um ihn zu studieren. Doch etwas scheint mit William nicht in Ordnung zu sein: Er entwickelt Gefühle wie Hass und Eifersucht. Auf die Menschen im Allgemeinen und auf Henry im Besonderen. Gefühle, die er eigentlich gar nicht haben dürfte. Als William beginnt, eine Obsession für Henrys schwangere Frau Lily zu entwickeln, beschließt Henry, William abzuschalten. Er ahnt nicht, welchen Albtraum er mit dieser Entscheidung heraufbeschwört …

Björn Remiszewski: Der Mahr und die Mär [Rezension]

Der vierzehnjährige Theodor ahnt noch nicht, welch Abenteuer beginnt, als sein bester Freund Malte mitten in der Nacht bei ihm auftaucht und ihn bittet, ihn zu begleiten. Sie folgen einem mysteriösen Ruf in eine fremde, fantastische Welt – eine Welt, die von etwas Urbösem heimgesucht wird. Ihre Reise durch das melancholische Land birgt nicht nur wundersame Geschehnisse und rätselhafte Begegnungen, sondern zwingt die Freunde auch dazu, sich ihren eigenen Ängsten und unausgesprochenen Konflikten zu stellen. Die Rolle, die sie in dieser Geschichte zu spielen haben, wird ihre Freundschaft für immer verändern. Als das Böse sein wahres Wesen offenbart, wird Theodor mit einem Albtraum konfrontiert, der ihn schon sein ganzes Leben lang verfolgt.

Catelyn Wilson: All the Devils [Rezension]

Andy Emmerson trauert um ihre Schwester Violet, die bei einem Unfall an der Ravenswood Academy ums Leben kam. Doch bei der Beerdigung findet sie heraus, dass die Tote im Sarg nicht ihre Schwester ist. Violet ist noch am Leben, und Andy ist sich sicher, dass jemand an der Ravenswood Academy weiß, wo sie ist. Kurzerhand schreibt sie sich an dem Elite-Internat ein. Schon in der ersten Nacht findet Andy einen verschlüsselten Hinweis ihrer Schwester. War Violet Mitglied einer Geheimgesellschaft? Und was hat der so geheimnisvolle wie gut aussehende Jae Han mit ihrem Verschwinden zu tun?

T. J. Klune: Das unglaubliche Leben des Wallace Price [Rezension]

Der erfolgsverwöhnte Anwalt Wallace Price kennt nur drei Dinge: Arbeit, Arbeit und noch mal Arbeit. Es kommt ihm daher äußerst ungelegen, als er eines Tages tot umfällt und in der Zwischenwelt landet. Dort erwartet ihn der Wächter Hugo, der Wallace auf seine Reise ins Jenseits vorbereiten soll. Doch Wallace ist noch nicht bereit, und so wird ihm Zeit gewährt, um seine Angelegenheiten zu ordnen. Zeit, in der Wallace den wahren Sinn des Lebens entdeckt. Und die Liebe findet ...

Christian Handel: Brunnengeister – Ich verspreche dir alles, was du willst … [Rezension]

Der Legende nach lebten in alten Zeiten Geister in Brunnen und erfüllten die Wünsche und Verwünschungen der Menschen. Als Prinzessin Lina erfährt, dass der König eine Hochzeit für sie arrangiert hat, erinnert sie sich an die alten Sagen. In einer finsteren Nacht sucht sie einen verfallenen Brunnen im Königswald auf, opfert eine goldene Kugel aus der Burg ihres Vaters und wünscht sich, der Ehe zu entgehen. Doch Lina kennt die wahre Bedeutung der goldenen Kugel nicht, und ihr Handeln erweckt ein uraltes Grauen aus den Tiefen des Brunnens …

Tad Williams: Das Herz der verlorenen Dinge [Rezension]

Osten Ard steht erneut am Scheideweg. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern ist es gelungen, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk'ku gar nicht tot ist, sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird ...

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