Wer Bücher liebt, kennt dieses Gefühl: Man betritt eine Buchhandlung mit der festen Absicht, "nur mal zu schauen", und verlässt sie mit einer Tüte voller neuer Geschichten. Oder man öffnet Instagram, TikTok oder YouTube und sieht die neuesten Hauls, wunderschön inszenierte Bücherregale und limitierte Sonderausgaben, die scheinbar jeder besitzt – außer einem selbst. Aus einem einzelnen Buch wird schnell ein Stapel, aus einer Wunschliste eine endlose Sammlung. Dabei stellt sich irgendwann eine unbequeme Frage: Ab wann hört Bücherliebe auf und wann beginnt Überkonsum?