Auf hoher See wilde Abenteuer erleben: Das ist Minas größter Traum, allerdings ist dies im frühen 19. Jahrhundert für die junge Frau undenkbar. Als der berüchtigte Pirat Captain James in ihrer Heimatstadt anlegt, sieht sie ihre Chance gekommen. Verkleidet als Schiffsjunge und mit ihrem geheimnisvollen Kompass im Gepäck, heuert sie in der Crew an. Doch an Bord der Carolina ist nichts, wie sie es erwartet hat. Nach einem Schluck Rum schwankt sie mehr als das Schiff – und der Captain ist eine Frau. Eine beeindruckende und faszinierende Frau, die Minas Herz im Handumdrehen kapert. Aber eine Piratin wie Clarisse macht sich Feinde. Und um diesen zu entkommen, ist kein Schiff schnell genug …
Becky Chambers – Unter uns die Nacht [Rezension]
Auf der Asteria, einem Siedlerschiff der exodanischen Flotte, ist für jeden gesorgt: Alle haben eine Wohnung, alle haben zu essen, alle haben einen Job – und leisten noch im Tod einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft. Lichtjahre entfernt von der zerstörten Erde haben sich die Menschen ein wohldurchdachtes, selbstgenügsames Leben im Weltraum eingerichtet.
Becky Chambers – Zwischen zwei Sternen [Rezension]
Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System. Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist. Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …
Becky Chambers – Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten [Rezension]
Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Michael Hamannt: Seelenfänger [Rezension]
Eine Reihe brutaler Morde erschüttert das magische Viertel von London. Der Hexer Raven Hall beobachtet einen davon und versucht, ihn zu verhindern. Er ist der fremdartigen Magie des Täters jedoch nicht gewachsen und muss hilflos mitansehen, wie das Opfer stirbt. Zu allem Überfluss hält die Polizei ihn auch noch für den Mörder. Erst der attraktive Inspector Luke Campbell, ein Wahrheitsfinder, erkennt durch einen Blick in Ravens Seele seine Unschuld. Da ihm Ravens besondere Gabe hilfreich erscheint, bittet er den Hexer, ihn bei diesem Fall zu unterstützen. Die beiden müssen sich beeilen, denn die Mordserie geht weiter, und plötzlich gerät sogar Raven selbst ins Visier des Täters. Doch ist die Jagd nach dem dämonischen Killer wirklich das Einzige, was die beiden ungleichen Männer miteinander verbindet?
Madeline Miller: Das Lied des Achill [Rezension]
Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen Troja in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, nimmt Achill am Feldzug gegen die befestigte Stadt teil. Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird.
Aiden Thomas: Sol – Das Spiel der Zehn [Rezension]
Vor Tausenden von Jahren sind die Gottheiten auf die Erde gekommen, und noch heute leben ihre Nachfahren in Reino del Sol. Um die bösen Mächte zu vertreiben, hat sich Sol, die Sonnen-Gottheit, geopfert – und nun müssen alle zehn Jahre zehn junge Halbgötter in einem großen Wettbewerb gegeneinander antreten, um für die Ehre zu kämpfen, das Licht der Sonne zu tragen. Der siebzehnjährige Teo wird überraschend als einer von ihnen ausgewählt, obwohl er zu den Jades gehört, die auf den Wettkampf nicht vorbereitet werden. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Niya und dem Außenseiter Xio will er beweisen, dass sie das Zeug zu Ruhm und Ehre haben. Und auch ihr Leben steht auf dem Spiel - denn wer verliert, wird der Sonne geopfert.
Christian Handel: Rowan & Ash – Ein Labyrinth aus Schatten und Magie [Rezension]
Sein Weg? Vorherbestimmt! Seine Verlobung? Arrangiert! Seine Gefühle? Verboten! Tritt ein in eine Welt voll dunkler Magie und geheimer Sehnsucht! Seit seinem dritten Lebensjahr ist Rowan O’Brien mit der Kronprinzessin von Iriann verlobt. Für seine Familie bedeutet die Heirat viel, versprechen sich die O’Briens mit der Verbindung doch eine Rückkehr an die Macht. Aber im Vorfeld der Hochzeit sorgen Gerüchte für Verstimmung: Rowans enge Freundschaft mit der gleichaltrigen Magierschülerin Raven wird von missgünstigen Stimmen aufgebauscht und großgeredet. Dabei empfindet Rowan nichts als Freundschaft für Raven. Die Wahrheit ist viel komplizierter: Rowan liebt keine andere Frau. Sondern den Königssohn Ash.
Christian Handel, Andreas Suchanek: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber [Rezension]
In den Schatten unserer Welt existiert eine andere Wirklichkeit: die Spiegelstadt, ein magisches Berlin, erstarrt in den glamourösen 1920er-Jahren und bewohnt von vielgestaltigen Feen-Wesen. Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Auf einer wilden Party in Berlin, die ganz im Motto der 20er-Jahre steht, begegnet Max dem ebenso attraktiven wie geheimnisvollen Lenyo – und gerät damit mitten hinein in einen blutigen Konflikt um die Herrschaft in der Feen-Welt. Verfolgt von gnadenlosen Kreaturen und gefangen in einem Netz aus Intrigen und Machtgier, ahnt keiner von ihnen, dass sie längst zum Spielball einer gefährlichen Macht geworden sind, die die Barriere zwischen den Welten bedroht …
Michael Hamannt: Der Mondtränendieb [Rezension]
Will braucht die legendäre Mondträne, um seine Schwester zu retten. Dem jungen Dieb bleibt keine Wahl, er muss das Reich der verhassten Feen betreten – und vielleicht mit seinem Leben dafür bezahlen. Kaum hat er die Grenze passiert, wird er in einem Kampf mit dem Feenkrieger Leigh verwickelt und unterliegt. In der unausweichlichen Gefangenschaft erwartet er das Schlimmste und gibt die Hoffnung schon fast auf, seine Schwester jemals wiederzusehen. Doch Leigh behandelt ihn unerwartet sanft. Gegen seinen Willen verliebt sich Will in ihn, nicht ahnend, welche Konsequenzen seine Gefühle haben werden …